Kappa Umweltmanagement

Ziele - RoHS, WEEE und REACH - Konfliktmineralien

Die Kappa optronics GmbH stellt sich konsequent ihrer ökologischen Verantwortung. Unser wirtschaftliches Handeln berücksichtigt deshalb die Prinzipien eines nachhaltigen Umweltschutzes zur dauerhaften Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen.

 

Eines unserer wesentlichen Ziele ist es, die von uns entwickelten und hergestellten Produkte umweltverträglich und sicher zu gestalten. Dies beginnt bereits in einer frühen Phase des Entwicklungsprozesses, in der Produktentwürfe bezüglich ihrer Umweltverträglichkeit und späteren Wiederverwertbarkeit überprüft werden. Bei diesen Analysen wird besonderes Augenmerk auf mögliche kritische Stoffe geworfen, mit dem Ziel diese, wo immer möglich, zu vermeiden.

 

Darüber hinaus nimmt die Energieeffizienz unserer Produkte, die schon bei der energiesparenden Ausrichtung unserer Betriebsgebäude und Produktionsverfahren beginnt, einen hohen Stellenwert ein.

 

RoHS, WEEE und REACH

Unser Umwelt-Engagement schließt selbstverständlich auch die Einhaltung einschlägiger Umweltbestimmungen, wie beispielsweise RoHS, WEEE und REACH ein. Um im Bereich nationaler und internationaler rechtlicher und normativer Vorgaben ständig auf dem Laufenden zu sein, beobachten wir diese sehr genau. Dies ermöglicht uns im Falle von Änderungen eine fristgerechte Implementierung – im Sinne unserer Kunden und der Umwelt.

REACH (Registration, Evaluation and Authorisation of Chemicals) bezeichnet die EU-Verordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe in der Europäischen Union. Betroffen von dieser Verordnung sind neben Herstellern von Chemikalien auch Importeure von Stoffen und Erzeugnissen sowie nachgeschaltete Anwender.

 

Kappa optronics GmbH hat die Rechtsvorschriften vor dem Hintergrund der eigenen Tätigkeit umfassend analysiert und kommt zu folgender Einschätzung: Kappa ist kein Hersteller von Chemikalien oder Zubereitungen und bringt solche auch nicht in Verkehr. Vielmehr werden durch uns Produkte hergestellt, die bei bestimmungsgemäßem Gebrauch keine Stoffe freisetzen. Im Sinne der Verordnung sind wir somit lediglich als nachgeschalteter Anwender und hier insbesondere als industrieller Anwender und Erzeugnishersteller einzuordnen.

 

Eine Registrierung von Stoffen ist demnach für unsere Produkte nicht erforderlich. Trotzdem werden zur Zeit sowohl unsere Prozesshilfsmittel, wie auch die in den Produkten verwendeten Stoffe identifiziert und die Anwendungsbereiche analysiert, um potentiell notwendige Maßnahmen abzuleiten.

 

Stellungnahme zu Konfliktmineralien

Vor dem Hintergrund, dass die Erlöse aus dem Verkauf bestimmter Mineralien (die sogenannten Konfliktmineralien: Tantal, Zinn, Wolfram, deren Erze und Gold) aus der Demokratischen Republik Kongo sowie ihren Nachbarstaaten zur Finanzierung bewaffneter Gruppen verwendet werden, hat der US-amerikanische Kongress im Jahr 2010 den „Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act, Section 1502“ verabschiedet mit dem Ziel, die in dieser Region (DRC Region) anhaltenden gewalttätigen Konflikte und Menschenrechtsverletzungen zu beenden. Diesem Gesetz gemäß müssen börsennotierte US-Unternehmen offenlegen, inwiefern ihre Produkte Konfliktmineralien enthalten.

Mit der EU-Verordnung EU 2017/821 über Konfliktmineralien wurden weitgehende Sorgfalts- und Prüfpflichten für Unternehmen festgelegt, die Konfliktmineralien in die EU einführen und dabei eine bestimmte Mengengrenze überschreiten. Die Verordnung ist in der EU seit Januar 2021 gültig. Die Kappa optronics GmbH bezieht jedoch weder die Konfliktmineralien selbst noch deren derivative Metalle direkt von Metallhütten oder anderen Quellen in der Konfliktregion und unterliegt der Verordnung damit nicht unmittelbar.

Allerdings sind die genannten Mineralien aufgrund ihrer Eigenschaften in der Elektronikindustrie weit verbreitet und kommen auch in den von uns zur Herstellung unserer Produkte eingesetzten Komponenten und Bauteilen vor. Aus diesem Grund haben wir umfangreiche Maßnahmen zur Kontrolle unserer Lieferkette eingeleitet, um die eventuelle Verwendung von Konfliktmineralien bei unseren Lieferanten zu identifizieren und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen. Nachverfolgung und Offenlegung werden schrittweise zu einer deutlichen Verbesserung der Situation beitragen.

 

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