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Erfahrungsbericht Werkstudentin

Neele | ehemalige Werkstudentin im Bereich Verification & Validation

Neele, du arbeitest seit Oktober 2021 als festangestellte Entwicklungsingenieurin im Bereich Verifikation und Validierung in Vollzeit! Vorher warst du als Werkstudentin bei Kappa tätig, und hast parallel dein Studium an der Universität absolviert. Was hast du studiert? Und wie konntest du Studium und Praxis in Einklang bringen?

Studiert habe ich Physik. Nebenher habe ich mit Beginn des Wintersemesters 2019/20 als Werkstudentin in der Abteilung Verifikation und Validierung bei Kappa gearbeitet, bin im Februar 2021 als Ingenieurin in Teilzeit eingestellt worden und arbeite nun als Ingenieurin in Vollzeit. Als ich den Werkstudentinnenjob angenommen habe, habe ich gerade mit meinem Master begonnen und konnte meine Module recht frei wählen. Ein Semester später kam die Pandemie und die Uni war auf einmal vollständig online. Das beides half natürlich dabei, Studium und Arbeitszeit unter einen Hut zu bekommen.

Am meisten geholfen hat mir jedoch das Verständnis und die Gleitzeitregelung bei Kappa: Ich konnte meine Arbeitszeiten frei wählen und als ich anfing meine Masterarbeit zu schreiben, konnte ich problemlos meine Stunden auf 16h/Woche reduzieren, um die Masterarbeit möglichst schnell fertig schreiben zu können. Das Arbeiten neben dem Studium hilft einem aber definitiv auch dabei, das eigene Zeitmanagement zu verbessern.

Bei Kappa denken viele erst mal an Sportklamotten. Wie bist du ausgerechnet auf Kappa gekommen?

Tatsächlich dachten lange einige meiner Freunde, wir würden Kameras und Turnschuhe herstellen. Dass es auch ein Kappa gibt, das gar nichts mit Sportkleidung zu tun hat, habe ich bei einer Jobmesse an der Uni gelernt. Ich habe damals gezielt nach Werkstudent*innenstellen gesucht und bin so auf Kappa gestoßen. Obwohl ich Kappa damals interessant fand, habe ich mich aber erstmal nicht beworben: zu weit weg. Irgendwann bin ich dann beim Rennradfahren falsch abgebogen, stand auf einmal bei Kappa vor der Tür und dachte mir: „Ach, so weit ist das nun auch nicht.“ Ich habe mich direkt beworben und bin kurz später zum Gespräch eingeladen worden.

Wie würdest du deinen Job als Entwicklungsingenieurin kurz und knapp beschreiben?

Jetzt kommen hier die klassischen Jobbeschreibungen: abwechslungsreich, Teamwork und irgendwas Richtung „ich lerne jeden Tag etwas Neues“.Aber es stimmt. Bei meiner Arbeit gibt es nicht eine einzige Aufgabe, der ich mich jeden Tag wieder widme, sondern ich muss mich jeden Tag neuen komplexen Aufgaben stellen. Das mache ich natürlich nicht alleine, sondern mit einem Team von Kollegen m/w/d. Durch die Zusammenarbeit im Team gucke ich auch mal über den Tellerrand und lerne so Vieles über die Arbeit meiner Kollegen m/w/d.

Hast du dir den Einstieg ins "richtige" Berufsleben genauso vorgestellt?

Absolut nicht. Bevor ich bei Kappa angefangen habe, war der „richtige“ Berufseinstieg für mich etwas nicht wirklich Greifbares. Ich habe mir vorgestellt, dass es ein großer Einschnitt im Leben wäre: Wohnortwechsel, Stress und vor allem die Angst nicht alles zu können, was im neuen Job gefordert wird.  So ist es zum Glück nicht gekommen: Dadurch, dass ich bereits im Studium zunächst als Werkstudentin und später als Ingenieurin in Teilzeit gearbeitet habe, hat sich der Übergang vom Studentenleben ins „richtige“ Berufsleben über zwei Jahre gezogen. Ich arbeite zwar nun mehr Stunden, aber ich habe die gleichen Menschen um mich, befasse mich mit ähnlichen Problemstellungen wie vorher und meine Freizeitgestaltung hat sich im Vergleich zu vor einem Jahr gar nicht geändert.

Wie findet man als Studentin den Einstieg in ein so hochkomplexes Hightech-Thema wie Kameraentwicklung – hattest Du keine Berührungsängste?

Zuerst habe ich mich etwas erschlagen gefühlt von den neuen Themen und dachte mir: „Das habe ich doch alles im Studium gar nicht gelernt!“ Aber das wird ja von Studierenden auch gar nicht erwartet. Schnell merkt man, dass man aus dem Studium das Handwerkszeug mitbringt, um sich dem Thema Kameraentwicklung anzunehmen. Außerdem kann und sollte man jeder Zeit Fragen stellen um von erfahreneren Kollegen m/w/d zu lernen.

Was macht dir an der Arbeit bei Kappa besonders viel Spaß?

Ich lerne unglaublich gerne neue Dinge und freue mich, wenn ich mich an neuen, abwechslungsreichen Aufgaben beweisen kann. Das bietet mir die Arbeit bei Kappa. Außerdem gefällt mir das Teamgefühl in der Firma, das durch Teamevents wie den „Great Barrier Run“ verstärkt wird. Bei Problemen fühle ich mich selten alleingelassen und weiß, dass wir uns bei Kappa gegenseitig helfen.

Gibt es Dinge, die du Studierenden mit auf den Weg geben würdest, was den Berufseinstieg angeht?

Von Studierenden, die ihr Studium bald abschließen, höre ich immer wieder: „Aber ich kann doch gar nichts, wofür man mich bezahlen würde.“ Das würde ich so nicht unterschreiben. Jeder Absolvent m/w/d bringt viel Wissen aus dem Studium mit, das einem hilft die neuen Herausforderungen zu meistern. Am Anfang ist die Lernkurve steil. Etwas abflachen kann man sie, indem man zunächst als Werkstudent m/w/d anfängt zu arbeiten. Vielleicht ja sogar bei Kappa 😉